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Zonenschein Bike Race-Berichte und Trainingsinfo



Rennbericht Ilmenau von Christian Müller

Am 8.07.11 war es wieder einmal Zeit nach Ilmenau aufzubrechen, der 2. Lauf der German Downhill Cup Rennserie stand vor der Tür.

Der Freitag wird bei jedem der Rennen der GDC Serie zum Strecke ablaufen und später zum Training per Rad genutzt. Ich aß erst in Ruhe Mittag und machte mich dann langsam daran die Strecke kennenzulernen. Auf Grund kleiner organisatorischer Probleme und einigen Stürzen gestaltete sich das Training eher zähflüssig, so dass wir beschlossen das ganze abzubrechen und am Abend lieber Adis Geburtstag, bei lecker Grillgut und einigen Erfrischungen, zu feiern.

Am Samstag zeichnete sich schon in den Trainingsläufen ab, dass mir die Strecke sehr zusagte und ich mich trotz sehr hohem Tempo immer sicher fühlte. Sich Linien der anderen Teamkollegen wie den beiden Tommys und Max anzuschauen und darüber zu fachsimpeln ließ den Spaßfaktor nur noch mehr steigen. Auf Grund der hohen Starterzahl von 450 Fahrern war mein Qualilauf erst um 17.29Uhr. Die Aufregung konnte ich unüblicher Weise jedoch zu einem hohen Maß an Konzentration wandeln und hatte einen sauberen und sehr schnellen Lauf, welcher mit dem 6. Rang und einer Zeit von 2.05 Min. belohnt wurde.

Auch der Sonntag verwöhnte alle Fahrer mit sonnigen Wetter und sollte die Mission Zeitenverbesserung nicht behindern. Die Siegerzeit des Vortages war 2.01 Min. was bei solch einer Streckenlänge schon eine ganz schöne Hausnummer ist. Ich fühlte mich zwar sehr wohl und entspannt beim fahren, auf Grund meines guten Laufes vom Samstag schien mir eine Verbesserung um 4 bzw. 5 Sekunden aber für nicht machbar, da ich mit dem neuen Streckenteil noch nicht so richtig klar kam und dort immer wieder Probleme hatte.

Mit jedem Fahrer rückte meine Startzeit unvermeidlich näher. Durch den Funk des Zeitnahmepersonals erfuhr ich am Start immer die aktuelle Bestzeit und vor allem die Zeiten meiner Teamkollegen, die meine Zeit vom Vortag, wie auch andere, unterboten. Teamkollege Max, der auf dem siebten Qualirang gefahren war, klatschte kurz vor unserem Start mit mir ab und sagte: "Heute machen wir Podium"!!! Mit der Motivation startete ich zu meinem Lauf und als ich die neue Passage problemlos passierte, mußte dieser Lauf einfach ein Traum werden. Ich traf jede Linie und war dabei verdammt schnell, bis zur Ziellinie. Als ich ausgepowert im Zielbereich versuchte durch die Köpfe der Zuschauer die Anzeigetafel zu erkennen konnte ich es kaum glauben, ich hatte mich um fünf Sekunden verbessert und war zu dem Zeitpunkt Zweiter. Von den letzten fünf Fahrern schaffte es nur der Qualisieger meine Zeit zu unterbieten, so dass ich bester deutscher Fahrer und Gesamtdritter wurde… :)

Zonenschein-Fahrer Christian Müller

Zonenschein-Fahrer Christian Müller

Zonenschein-Fahrer Christian Müller




Homegrowntour Stopp 3 in Mühlhausen

Am 26.02.2011 fand der letzte Stopp der Homegrowntour statt. Diesmal war die Anreise für mich glücklicherweise sehr kurz(35km).Ordentlich ausgeschlafen kam ich gegen 13uhr in die Halle und es war nicht überfüllt sehr angenehm;-) um mal kurz ein paar Zahlen zu nennen: 4 rookies,11 Amateure,3 Pros es sollte eine gemütliche Session werden! Genau so war es auch. Die Rookies sind schon gut abgegangen, schön zu sehen das nachwuchs am Start ist!!Bei den Amateuren gab es ein gutes trickfeuerwerk zu sehen. Flairs, Flips, Barspins, Tailwhips über die Jumpbox oder to Tailtep, da wurde einiges geboten! In der Pro Klasse haben es leider nur 3 Leute geschafft anzureisen, schade. Zum Ende sollte noch der Best Trick Contest den Tag abrunden. Wir hatten 20 Minuten Zeit um unseren Best Trick raus zu hauen! Es wurde einiges versucht z.B. Fakie Transfer über das große Gap oder auch als 540.360 Tailtep to Barspin über die spine,540 Tailtep to pedal to 270 Footjam. Ich hab mich an einem Double Barspin to 540 Tailtep to Footjamtailwhip drop in entschieden, den ich glücklicher weise nach dem 2. Versuch geschafft habe und somit auf Platz 1 gelandet bin! Anschließend wurden die Sieger geehrt. Dann will ich mal hoffen das der Frühling so schnell wie möglich kommt und wir endlich die Hallen verlassen können &Bis dahin grüße Alex

Alex Teschner

Foto © Martin Donat




Dead Sailor Jam Mühlhausen 2010

Am 20.11 war es wieder soweit, die Jungs aus Gotha haben zum Dead Sailor Jam eingeladen. Da ich die letzten 2 Jahre auch schon dabei war, musste ich nicht lange überlegen. Als ich gegen 16.30uhr angekommen bin, waren alle schon fleißig am rad fahren. Bei dem Jam läuft es so ab, das erst zusammen gefahren wird (MTB+BMX) und dann ein Contest stattfindet. Nach dem Contest wird wieder zusammen gefahren und danach Aftershow Partey. Es waren zwar mehr Bmxer als Mtber angereist aber das war egal, es haben alle Spaß zusammen gehabt! Zahlreiche Zuschauer haben auch den Weg gefunden und für ordentliche Stimmung gesorgt. Es waren viele gute Fahrer am Start. Beim Contest konnte man echt tolle lines sehen. Am Abend folgte dann die Siegerehrung im Cafe der Halle. Ich durfte mich über einen 2.Platz in der Gesamtwertung und den 1.Platz bei Mtb freuen! War echt wieder eine super gelungene Veranstaltung!!also wer noch nicht dabei war, sollte das nächstes Jahr auf jeden Fall ändern! So das war es erst mal von mir…ride on Alex

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz




Rennbericht Windham und Mont Saint Anne von Philipp

Am Montag den 23.8 ging es los Fabian Fader mein Vater und ich flogen nach New York, wo wir einen Tag Aufenthalt hatten. Also war erstmal Stadt angucken angesagt, eins kann ich sagen New York ist überwältigend, man muss es einfach mal gesehen haben. Am Mittwoch konnten wir dann das Wohnmobil abholen, mit dem wir uns auf den Weg nach Windham zum letzten Lauf des Worldcups machten. In Windham erwartet uns eine sehr schnelle Strecke mit vielen spaßigen Elementen, wie zum Beispiel einem mächtigen Roadgap. Die Strecke war anfangs noch etwas nass aber trocknete immer mehr ab und wurde brutal schnell. Mein Qualilauf lief eigentlich relativ gut, bis auf ein paar kleinere Fehler, trotzdem habe ich mich leider nur ganz knapp nicht qualifiziert (89 Platz). Daher war ich von da an leider nur noch als Zuschauer unterwegs. Am Samstag Abend fanden die 4X Finals statt, die Strecke war mal komplett anderes als die bisherigen Kurse im diesjährigen Worldcup, das heißt kaum BMX Elemente aber z.B. ein fettes Steinfeld.

Am Sonntag fanden dann noch die Dh Finals statt, ohne deutsche Beteiligung. Gewonnen hat Gee Atherton der sich damit gleichzeitig den gesamt Worldcup Sieg sicherte. Nach dem Rennen ging es für uns direkt in Richtung Mont Saint Anne weiter, da am Montag schon Kursbesichtigung zu Fuß war. Wir kamen soo gerade rechtzeitig an um noch hochzukommen. Die Strecke in Mont Saint Anne ist ja für ihre Brutalität bekannt, die aus der enormen Geschwindigkeit entsteht. Die Strecke besteht fast nur aus high speed Passagen und im letzten Teil der Strecke ist noch ein fettes Steinfeld, welches es wirklich in sich hat. In Mont Saint Anne hatte ich leider Pech und zerlegte mich im letzten Training hart, so dass ich den Rennlauf mit Schmerzen in beiden Oberschenkeln und der rechte Seite bestreiten musste. Am Ende kam noch ein 34 Platz bei raus. Am Montag den 6.9 ging es dann von Montreal aus wieder zurück in Richtung Heimat. Alles in allem kann man sagen das sich der Trip auf jeden Fall gelohnt hat, trotz des schlechten Abschneidens bei der Wm.




Rennbericht Leogang von Petrik

Da wir am Montag schon nach Augsburg aufgebrochen sind, um dort mit dem BDR Trainer Maxi Dickerhof noch mal zu trainieren, hatten wir es nicht mehr soweit bis nach Leogang. Die 2,5 h Autofahrt vergingen relativ schnell. Am Ziel angekommen, suchten wir unsere Pension. Mit ein bisschen rumfragen haben wir diese auch schnell gefunden. Fix noch ein bisschen schlafen und dann musste ich mich auch schon fertig fürs erste Training machen. Auf der Strecke angekommen, musste ich erst mal probieren, den Mund, der vor Staunen offen stand, wieder zu schließen. Sowas hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen. Eine Mischung aus BMX, Dirt, Slopstyle und Downhill. Der Pfiff zum Training erklang, und niemand begann zu trainieren. Alle schauten erst mal alles ganz genau an. Ich auch! So langsam fuhr dann einer nach dem anderen. Ich probierte auch ein bisschen ordentlich zu fahren, aber einen richtigen Flow fand ich an dem Tag nicht. Mir war schon ein bisschen mulmig bei der Sache. Am Freitag versuchte ich eine flowige Linie zu finden, denn bis zur Quali war nichtmehr viel Zeit. Ich fuhr gleich als zweiter deutscher. Mein Start war ok. Ich fuhr aber in der ersten Kurve wohl ein bisschen zu schnell, so dass mein Hinterrad weg rutschte, das Vorderrad Grip und Ich überschlug mich, was mein Vorderrad nicht überlebte. So wars auch leider schon aus mit dem Weltcup. Aber ein Wochenende später stand ja noch der letzte European-Lauf in Leogang an. Ich entschied mich, gleich unten in Österreich zu bleiben und ein bisschen Freeriden zu gehen. Die Woche war eher bescheidenes Wetter, was sich aber zum Wochenende deutlich verbesserte. Und so fuhr Ich Freitagabend ein lockeres Training und merkte, dass ich immernoch ein bisschen unsicher war.

Samstag war Tag der Qualifikation und Rennen. Durch einen Patzer im unteren Stück musste ich mich mit dem 16 Platz zufrieden geben. Der erste Lauf mit Wichman und einem Tschechen endete für mich als Zweiter. Zweiter Lauf Wichman, Adrian Weiss und Ich. Ich konnte mich von Start aus auf Platz zwei halten bis zum Double vor der Brücke, den ich bis ins Flat sprang und dann fehlte mir der Schwung. Im Ziel war Ich dann 13.Platz Was ja nicht so schlecht war.

In der Gesamtwertung bin ich nun 14. womit Ich sehr zufrieden bin.


Gruß Petrik




Rennbericht Deutsche Meisterschaft im 4X Schwalmstadt von Stefan

Dieses Jahr war es nun wieder so weit. Nachdem es im letzten Jahr keine Austragung der Deutschen Meisterschaft gab, war Schalmstadt der Ausrichter für das Jahr 2010 geworden. Bei dem 28 Mann starken Feld musste jedoch auf Größen wie Guido Tschugg, Sascha Meyenborg und Thomas Schäfer verzichtet werden. Dies machte es jedoch nicht viel einfacher, denn mit Johannes Fischbach, Aiko Göhler, Nico Seidel und Teamkollege Petrik Brückner waren Top Fahrer angereist, um im Titelkampf einzugreifen. Schwierig waren auch die Streckenbedingungen, denn durch den starken Regen wurde es zur reinsten Rutschpartie. Ich war durch die sonnigen Tage zuvor komplett auf trockenes Wetter eingestellt. Nur mit Semislick Reifen nahm ich somit das Training und die Qualifikation in Angriff. Schon das Training kostete viel Kraft, da man auf dem lehmigen Untergrund sehr viel treten musste um überhaupt auf Schwung zu kommen. Auch wurde schon im Training klar das es ein fahren am Limit sein würde, wenn man eine gute Qualifikation schaffen wollte. In meinem Zeitlauf lief es anfangs recht gut und ich konnte gut Schwung in den unteren Streckenteil mitnehmen. Aber dann ein Fehler: beim Heraustreten aus einer Kurve rutschte das Hinterrad weg und ich ging zu Boden. Somit aus der Traum von einer guten Zeit und vom Titel. Danach wurde bekanntgegeben, das alle Fahrer die Qualifikation geschafft hatten, da es 28 Teilnehmer waren und somit ein 32iger Finale gefahren wurde. In der Pause trocknete die Strecke dank der herauskommenden Sonne auch wieder ab und wurde gut Fahrbar.

Ich hatte von Anfang an schwere Läufe. Jedoch spielte die Sartposition hier keine große Rolle, da es ein sehr langer Weg bis zur ersten Kurve war. Die erste Runde beendete ich als Erster und somit hatte ich auch wieder Hoffnung das Rennen relativ weit vorn zu beenden. Diese Hoffnung wurde mir jedoch gleich in der zweiten Runde genommen. An zweiter Stelle liegend wollte ich die erste Kurve weit ausfahren um viel Schwung mitzunehmen. Der Fahrer hinter mir startete jedoch einen Angriff auf den Führenden und schob ihn in der Kurve nach oben. Für mich blieb somit kein Platz mehr und ich hatte zu kämpfen mich auf dem Rad zu halten. Damit viel ich auf Position 4 zurück. Ich konnte zwar nochmals Meter gut machen aber nach einem erneuten Zweikampf um die dritte Position war es mir nicht mehr möglich den verlorenen Boden gut zumachen. Am Ende ein Enttäuschender 16ter Rang.


Gruss Euer Stefan




Contest Bericht Chemnitz von Alexander Teschner

Am 03.07.2010 fand in Chemnitz der Rollfieber Contest statt. Ich fuhr mittags um 12uhr in Dresden los. Als ich in mein Auto eingestiegen bin war mir schon klar das es eine scheiß fahrt wird, denn es waren gefühlte 50 Grad in der Karre und keine Klimaanlage. zum Glück waren es nur 80Km, das hat auch gereicht. der Contest wurde von 14uhr auf 19uhr verschoben weil es einfach zu warm war! Ich hab versucht ein wenig zu fahren aber ich musste alle 20 Minuten meine Handschuhe in die Sonne legen um sie zu trocknen, da die einfach nur noch getropft haben. Ich hab mich dann doch für einen kurzen Aufenthalt im benachbarten Parkbrunnen entschieden und danach einen schattigen Platz gesucht. Gegen 18uhr hab ich mich aufs Rad gesetzt und mich warm  gefahren. 19uhr ging es dann los, erst dirt contest dann bowl und danach Park. Die Veranstalter haben fleißig Gutscheine für gute Tricks verteilt. Der Sieger der jeweiligen Disziplin wurde durch die Lautstärke des Publikums ermittelt, mal was anderes. Im Bowl hab ich tricks gemacht wie 900 tail tep to barspin drop in, double barspin to tail tep und einen 360barspin to footjam und damit konnte ich den Bowl Contest für mich entscheiden. Danach fand noch der Park Contest statt bei dem echt alle gut gas gegeben haben. Am Ende des Tages war dann die Siegerehrung für die Tagesbesten Mtb und Bmx. Als dann beim 1.Platz mein Name fiel, war ich schon überrascht ich hatte nicht damit gerechnet. Ich war echt glücklich und dann ging es erst mal ab an die Bar, ein Bierchen trinken. Auch noch mal ein Lob an die Veranstalter, denn zum einen musste man keine Startgebühren bezahlen und es gab trotzdem Preisgeld und viele Gutscheine! Ich freu mich schon auf nächstes Jahr! Grüße Alex




Rennbericht Petrik Brückner UCI World Cup Fort William Round 3#

Freitag: Training und Qualifikation.

Dadurch Ich Donnerstag das Training weg fallen lassen musste wegen meinen Prüfungen konnte Ich erst am Freitag Trainieren die Strecke hatten sie ein bisschen umgesteckt wo Ich mich die meiste Zeit auch auf hielt. Qualifikation im oberen teil komplett geträumt kam Ich unten wieder zu mir ich dan auch noch mal Gas geben hatte im Ziel stand dan eine 20. Aus der Traum mit einer Top 20 Platzierung schade aber na ja dass hat man halt wenn man Träumt.

Rennentag eins zwei linnen ausprobiert noch zwei Gates gemacht und los. Erster lauf ging locker eine Runde weiter. Zweiter lauf tatarkovic und Graf leider musst Ich mich geschlagen geben. Am ende war Ich ein nicht zufriedener 26.Platz

Grüße an Alle

see you in Willingen




Rennbericht Stefan Scherz UCI World Cup Fort William Round 3#

Fort Williams, der wohl bekannteste und beliebteste WorldCup bei Fahrern und Zuschauern. Auch Petrik und Ich nahmen die lange Reise in Angriff um hier mit am start zu sein. Petrik flog von Berlin aus nach Glasgow und hatte somit eine recht kurze und relativ entspannte Reise. Ich und ein paar Freunde entschieden uns aus Kostengründen mit dem Auto zu fahren. Es war eine 24 stündige aufregende fahrt. Wir erlebten im Auto Eindrücke der Natur, der Menschen und natürlich die höhen und tiefen jedes einzelnen von uns. Aber trotz alle dem war schon die Reise ein aufregendes Erlebnis. In Fort William selber hatten wir mit anderen Fahrern eine Ferienwohnung, in die wir uns zurückziehen konnten und uns von dem ganzen aufregenden Renngeschähen erholen konnten. Wie gewohnt begann am Donnerstag das Training. Die Strecke zeigte sich ohne Veränderung zum Vorjahr jedoch noch steiniger und rutschiger. Da meine Gabel noch seit dem letzten Rennen defekt war hatte ich Probleme in Schwung zu kommen. Schon bei der ersten Abfahrt Stürzte ich fast da die Gabel nicht mehr dämpfte und in Absprüngen "kickte".

Nach Service an meiner Gabel ging es dann ins Freitagstraining. Es war schwierig zu fahren, da man wie auf Eiern fuhr und gerade die Kurven immer loser wurden. Anders zum Vortag war auch das es einen neuen Strecken Verlauf gab. Der "Rockgarden" wurde durchen einen älteren Streckenabschnitt ersetzt was für mehr Überholmanöver sorgen sollte.

In der Quallifikation machte sich dann auch meine zu vorsichtige Fahrweise bemerkbar. Da ich im Training schon mehrmals zu Boden gehen musste, setzte ich in der Quallifikation auf einen eher ruhigen Lauf um keinen sturz zu riskieren. Noch dazu kam das ich nicht genug Gefühl für Reifen und Strecke hatte, was bei diesem rutschigen und steinigen Untergrund sher wichtig war. Somit reichte es nur für Platz 49. in der Quallifikation. Am Renntag dann war die Strecke übersäht von Zuschauern und die Atmosphäre einfach großartig. In meinem ersten Lauf musste ich gleich von außen auf Bahn 4 starten. Ich erwischte einen super Sart und konnte mich auf Platz 1 in diesem Lauf setzen,den ich auch bis ins Ziel halten konnte. Im 2ten Lauf war der Stzart eher bescheiden und ich musste mich als vierter einordnen. Bei dem Versuch auf Position drei vorzufahren rutschte ich leider weg und hatte den Anschluss auf die ersten 2 Fahrer verloren. Am Ende reichte es für den 31. Platz.

Jetz Stand nur noch die Reise nach Hause an die sich nochmals ziehen sollte. Nach 27 stündiger fahrt endlcih angekommen ging es gleich weiter um mich auf die Europameisterschaft in Willingen vorzubereiten......




Rennbericht Petrick Brückner Dirtmasters Winterberg(GER) 21-05-24.05.2010

Dieses Wochenende stand das Dirtmasters-Festival auf dem Programm, welches gleichzeitig auch den dritten Lauf des European Cup darstellte. Das bedeutete, dass wieder sehr viele gute Fahrer und Länder vertreten waren.


Freitags im Training bin ich nur ein bisschen auf der Strecke rumgerollt und habe die erste und zweite Gerade geübt. Anschließend noch ein paar Gates probiert und schon war das Training vorbei.


Samstag war dann Qualifikation und Rennen an ein und demselben Tag. Das bedeutete für mich, beim Training ruhig zu machen und die Kräfte für das Rennen zu sparen. Bis auf einen kleinen Fehler lief die Quali eigentlich perfekt. Im Ziel angekommen hatte ich die sechstschnellste Zeit, was aber nichts zu bedeuten hatte, denn die Creme de la Creme (Graves, Wichmann, Fischbach, Rinderknecht) stand noch oben auf dem Hügel. Letztendlich wurde ich noch bis auf den 15. Platz durchgereicht, war aber sehr zufrieden. Dann hieß es noch 5 Stunden auf das Rennen warten.

Nachts 22 Uhr ging es dann endlich los &durch meine gute Quali konnte ich mir als erster den Startplatz auf dem Gate aussuchen was mir einen kleinen Vorteil verschaffte. So wie Ich oben stand, befand ich mich auch schon im Ziel &Erster. Im zweiten Lauf sollte ich mich nun gegen Joost Wichmann behaupten, erwischte einen relativ guten Start und kam als 2. Durchs Ziel gerollt. Jetzt hießen meine Konkurrenten Wichmann, Gerber und mein Teamkollege Stefan Scherz. Nach dem Start waren die drei fast gleichauf, es kam zu Rangeleien und Gerber ging zu Boden. Ich konnte leider nichtmehr ausweichen und fuhr über seinen Arm, was mir wirklich leid tat. Als dritter überquerte ich die Linie. Am Ende reichte es für einen glücklichen 9. Platz




Rennbericht Alexander Teschner Dirtmasters Winterberg(GER) 21-05-24.05.2010

Nach 5h und 30min hatte ich die 450Km nach Winterberg bewältigt. Blöderweise bemerkte ich vor Ort das ich 45min zu spät war um mich für den Giro Bowl Best Trick Contest anzumelden. Zum Glück konnte ich das nette Mädel noch bereden das sie mich noch einträgt. Wenig später ging es dann auch schon los. Es waren 15 Starter und das Level war hoch. Doch die Atmosphäre war super entspannt und wir hatten 30min Zeit unsere Best Tricks zu versuchen. Es gab sehr schöne Combos zu sehen und am Ende hab ich es auf den 2.Platz geschafft! Also hat das Wochenende schon mal super begonnen. Am Samstag hab ich mein radel stehen lassen und hab mir die ganzen Events angesehen da wird schon einiges geboten. Am Sonntag früh hieß es ab 13uhr Quali fahren im Slopestyle Park. Es gingen 56 Pros an den Start und das Level war verdammt hoch. Also 360 tail whip,backflip,360 barspin und double tailwhip gab es fast bei jedem Fahrer zu sehen. Als dann die Namen der Finalisten ausgerufen wurden und mein Name auch dabei war, bin ich echt glücklich gewesen weil ich nicht damit gerechnet hatte. Im 2 Finallauf hab ich dann alles geschafft was ich mir vorgenommen hatte. Am Ende ist der 16.Platz heraus gekommen. Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit den Ergebnissen und freue mich aufs nächste Mal. Geniest den Sommer und bis dann euer Alex.




Rennbericht Petrik Brückner Maribor

Bereits am Donnerstag, dem ersten Trainingstag regnete es wie aus Eimern und die Strecke war ungefähr so schlammig wie ein Dorfteich. Trotzdem war es mir möglich noch sehr viel zu springen, sodass ich am Ende des Tages trotz ein, zwei kleiner Stürze sehr gut mit der Strecke zurechtkam.


Freitag war dann der Tag der Quali &Sonnenschein =) &..die Strecke wurde so langsam richtig griffig. Also trainierte ich noch ein bisschen, was leider nicht sehr viel brachte da ca. 15 Min. später der Himmel wieder aus den Wolken brach. Die Quali fuhr ich dann ganz sicher runter, hatte einen kleinen Steher im Ziel und landete letztendlich auf Platz 36.


Am nächsten Tag gings dann um Alles. Es regnete den ganzen Tag. Die Strecke schien unfahrbar zu sein. Ich entschied mich für Plattformpedalen um öfter den Fuß vom Pedal nehmen zu können. Im Training lief dann doch alles besser als gedacht. Der Schlamm war so flüssig das es schonwieder anfing relativ gut zu rollen. Noch zwei mal runter gerollt, alles angeguckt und hoch zum Start. Im ersten Lauf kam ich eher bescheiden aus dem Gate, aber durch meine Flatpedals konnte ich so einiges wieder gut machen und rollte als zweiter durchs Ziel. Im zweiten lief auch alles  so lala  , ich rollte als dritter durchs Ziel und war letztendlich ein sehr stolzer 19.Platz YEAH




Rennbericht Stefan Scherz WorldCup Houffalize Round 1#

Am Donnerstag angekommen waren wir etwas erstaun,t das die WorldCup- Strecke in einem schlechten Zustand war und keine Änderungen zu 2009 festzustellen waren. Mit mir angereist war Zonenschein/Fly-Racing Teamkollege Petrik und für unsere Betreuung unser Freund Stefan Reichardt. An dieser Stelle schon ma großes Lob an diesen, da unsere Bikes immer in Top-Zustand waren. Die Strecke war Staub trocken und der Boden somit sehr rutschig. Das erste Training verlief sehr ruhig: alles Springen, eine schnelle Linie suchen und locker fahren. Schon Donnerstag war klar das sich die Strecke bei dieser Trockenheit stark ausfahren würde und noch rutschiger wird.
Freitags gingen wir recht entspannt an die ganze Sache. Die Strecke mehrmals abfahren und sich auf die Verhältnisse einstellen. Insgesamt waren 120 Fahrer angereist um an diesem Spektakel teilzunehmen. Ich konnte mich trotz Fehler mit einem guten 31. Platz quallifizieren und war optimistisch für den kommenden Renntag. Auch Petrik konnte mit einem 34.Platz wider einmal zeigen, das er zur internationalen Szene gehört. Am Samstag dann das böse erwachen: " Petrik und Ich in einem Lauf". Der erste Head und wir beide gleich zusammen. Was kann es schlimmeres für Teamfahrer geben ? Nach kurzen Warm-up auf der Strecke dann die Rennläufe. Ich hatte einen normalen Start und blieb hinter Joost Wichmann, der als quallifikatons Zweiter mit in unserem Lauf war. Die erste Kurve fuhr ich jedoch zu weit und somit war schon hier der erste Zweikampf zwischen mir und Petrik. Um einen Sturz zu vermieden gab ich nach und setzte mich hinter Petrik. Ich fuhr ihm hinterher und probierte mein Glück auf der Double-line, wo ich mit mehr Schwung neben ihn kam um in der nächsten Kurve anzugreifen. Dies gelang mir auch und ich kam als zweiter ins Ziel. Wir beide freuten uns über den fairen aber harten Zweikamp fund ich umso mehr, da ich einen Lauf weiter war. Dachte ich..... Torfehler von mir in einer Kurve und somit Disquallifikation. Im Zweikampf mit Petrik musste ich ausweichen und eine Fahne nur knapp überfahren. Somit Torfehler, das frühe aus und ein Enttäuschender 63. Platz.

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz

Stefan-Scherz




Rennbericht Petrick Brückner WorldCup Houffalize Round 1#

So &der erste Weltcup des Jahres stand an &In Houffalize. Da dort bereits einige Wochen vorher alle Pensionen restlos ausgebucht waren, mieteten wir uns ein Wohnmobil. Mittwoch, 20 Uhr ging s los. In Belgien angekommen war unser Tank komplett leer und zu allem Übel hatte jede Tankstelle schon geschlossen. Gezwungenermaßen verbrachten wir nun also unsere erste Nacht an einer belgischen Tanke. Als wir dann am nächsten Morgen endlich tanken wollten, bemerkten wir, dass keiner von uns eine auslandsfähige Geldkarte dabei hatte. Zum Glück begegneten wir einem Mann der uns mit seiner eigenen erst mal aushelfen konnte. 5 Minuten später waren wir auch schon an der Strecke, suchten einen guten Platz und legten uns noch für 2 Stunden auf Ohr &:. So gegen 11 Uhr bauten wir unser kleines Lager auf. Pavillons, Stühle und Tisch standen schnell. Anschließend gab es dann noch Frühstück und Mittag in einem. So gegen 14 Uhr öffnete die Anmeldung. Wir waren fast die ersten und konnten so der ewig langen Schlange gerade noch entgehen. Mit der Nummer in der Hand ging es wieder zurück zum Wohni. Schnell noch die Bikes checken, 16:45 ging s ab auf die Piste. Im Vorjahr hatte ich leider noch mit meiner Verletzung aus Südafrika zu kämpfen und konnte deswegen nicht meine volle Leistung zeigen. Dieses Jahr hingegen war ich topfit und hochmotiviert. Aber erst mal locker einrollen. Das ist wichtig für mich und bringt mir wesentlich mehr als immer gleich Vollgas zu geben. Schnell bemerkte ich, dass für die Geschwindigkeiten, die die Strecke zuließ, irgendwie jeder Sprung zu kurz war. Ich fühlte mich trotzdem sehr wohl, wusste aber auch, dass sehr viele Fahrer hier sehr schnell sein werden. Allein aus Deutschland waren 40 Starter angereist. Ich ging rechtzeitig ins Bett, am nächsten Tag schon stand die Qualifikation an. Früh hab ich noch ein bisschen gechillt und bin eine Runde über die Expo-Area marschiert. Eine Woche zuvor hatte ich von Adidas-Eyewear eine Sponsoringzusage bekommen. Deswegen suchte ich gleich deren Stand auf und holte mir bei Herrn Mittermeier meine Testbrille ab. Ein bisschen hab ich noch mit ihm erzählt und dann hielt ich sie auch schon in den Händen, meine erste Adidas-Brille. Jetzt hieß es aber ab zum Wohnmobil, das Training sollte bald losgehen. Schnell in Schale geworfen und los. Ich trainierte heute mehr Gates und weniger Abfahren als normalerweise.
Qualifikation: Ich hatte die Nummer 113, das war so im Mittelfeld. Hochmotiviert ging ich in meinen Quali-Run. Die ersten zwei graden liefen richtig gut und ich konnte jede Menge treten. Ein kleiner Verbremser in der 3. Kurve, egal, noch ein paar kräftige Tritte und schon war ich im Ziel. 28er stand auf der Anzeigetafel &Vorerst &denn es standen ja noch genug Fahrer am Start. Zum Glück waren nur 6 von ihnen schneller als ich was für mich am Ende einen 34 Platz in der Quali bedeutete - viertbester Deutscher.
Renntag: Wir bekamen die Listen der Paarung fürs Rennen. Super &erster Lauf mit Joost Wichman und Stefan Scherz, meinem Freund und Teamkollege. Das konnte ja nur gut werden &:. Weil ich wusste das Stefan und Joost am Gate verdammt stark sind, trainierte ich nochmal ganz fleißig am Gate. Nach den Starts probierte ich noch ein paar Linien aus und kurz darauf stand ich auch schon neben meinen Mitstreitern am Metallgatter. Ich stand locker auf dem Rad und wartete auf den Startschuss. Riders ready . Alle 4 bereit. Watch the Gate  &gesagt getan. Und dann fiel das Ding auch schon. Joost und Stefan gingen wie zwei Raketen auf die erste Gerade. Ich hinterer. Beide fuhren mittig, ich konnte innen rein stechen und so Stefan ausbremsen. Bloß die 2. Position nichtmehr hergeben , dachte ich mir. Im Tunnel klickte ich noch mal aus fu..  dachte Ich. Stefan machte hinter mir ganzschön Druck. Ich konzentrierte mich darauf die Linien zu blockieren um an 2. Stelle zu bleiben. Doch in der vorletzten Kurve startete Stefan einen weiteren Angriff, bei dem ich leider den Kürzeren zog. So rollte ich also enttäuscht als 3. durchs Ziel. Aufgrund eines Torfehlers wurde Stefan dann aber disqualifiziert und ich konnte nachrücken. 1A dachte Ich mir &Top 32. Kurz noch ein bisschen Wasser tanken und dann stand auch schon der 2. Lauf auf dem Plan. Meine Gegner Wichman auf 1, Mechura auf 3 und Beaumont auf 4. Rot,Gelb,Gelb,Grün , Wichman und Mechura wieder wie eine V1. Beim fahren bemerkte ich das Mechura gestürzt war, hatte das kaum realisiert, brrrrtt  &rutschte auch mein Vorderrad weg und ich durfte mal vom Boden kosten. Wieder rollte ich ein bisschen enttäuscht durchs Ziel, war letztendlich aber auch sehr stolz auf meinen 21. Platz in meinem zweiten Lizenz-Jahr beim Weltcup. Außerdem war ich zweitbester Deutscher. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht legte ich mich schlafen.




Rennbericht Stefan Scherz European 4 Cross Round 2# Polen 24.04.2010

Auch an diesem Wochenende ging es für Teamkollege und Freund Petrik und Mich zum zweiten Lauf des European 4X Cup nach Polen. Nach dem wir in Prag nicht ganz zufrieden waren trafen wir uns schon unter der Woche um gemeinsam nochmals zu trainieren und gegenseitig Tips zu geben. Schon am Dienstag machten wir Gates und übten Sprints. Am Mittwoch ging es zusammen ins Fitnessstudio und wir liesen den Abend bei einem leckeren essen ausklingen. Den Rest der woche verbrachte ich in Pößneck und auf meiner Heimstrecke in Schleiz um mich vor dem Rennen ein bisschen locker zu fahren. Samstags ging es dann schon früh um 7 Uhr auf die Reise nach Polen. Nach ca 5 Stunden fahrt erreichten wir die Strecke, die in einenm super Zustand war. Die Strecke in Polen ist ein mix aus sehr vielen BMX-lastigen Passagen, viele schnelle Kurven und vielen Tretstücken. Schon im Training lief es ganz gut und ich versuchte einfach nur flow über die komplette Strecke zu bekommen. Dies war hier wider wichtig, da jedes mal Schwung verlieren heist neu antreten, was auf dieser Bahn richitg hart war. Leider gab es am Start oft verzögerungen da der kompressor öfters ein Pause brauchte.


Somit wenig gates für mich. In der Qualifikation konnte ich einen lockeren und sauberen Lauf runterbringen. Eine Kurvenkombination Machte mir jedoch probleme wo ich Zeit liegen lies.Nach der Qualli Platz 24 jedoch immer noch zu viel Rückstand zur Spitze. Das heist für die Zukunft noch mehr Üben um endlich den Speed der Spitze mitzugehen. Ich war jedoch recht zufrieden mit diesem Platz, da diese Rennen bis auf ca. 15 Fahrer Weltcupbesetzung haben .


In den Rennläufen konnte ich dank guter Gates mich auf der ersten Geraden an dies spitze setzen. Schon im 2ten Lauf hatte ich mit Adam Stasek und marek Pesko harte Brocken mit am Gate. Da ich nicht an zweiter Stelle sein wollte da diese Position oft unter Druck steht, probierte ich mich vom Sart weg auf eins zu schieben. Am Auf der ersten Geraden war ich gleich auf mit Pesko, konnte aber durch eine andere Linie ihn überholen, setzte mich an die Spitze und gewann diese Runde. Ich war super Happy denn ich hatte mein Tagesziel TOP 16 erreicht.


Im nächsten Lauf wurde es dann schwer den mit Pesko und Michael Prokop waren Weltklassefahrer am Gate. Nach super Start war ich mit Prokop gleich auf. Prokop holte jedoch auf der ersten Geraden mehr Speed aus den Sprüngen und setzte sich an die Spitze. Diese Reihenfolge blieb bis ins Ziel was für mich TOP 8 bedeutete. Im Halbfinale hatte ich mit Prokop wider einen guten Start jedoch lies ich die Tür ein bisschen zu weit offen wodurch ich nur dritter wurde. Somit durch einen kleinen Fahrfehler leider nur kleines Finale. Im kleinen Finale standen somit : Slavik, Fischbach, Seidel und ich. In diesem Lauf passierte mir der einzige große Fehler an diesem Tag: mein Gate war richtig sch.... . Somit fuhr ich als Vierter ins Ziel und belegte am Ende Rang 8.


Nach Party im Auto und einer Bierdusche zur Feier des Tages ging es dann Heim.


Nach diesem tollen Ergebniss für mich geht es nun am Mittwoch nach Belgien zum ersten World Cup- Lauf der Saison




Racebericht Stefan Scherz - Round #1 European 4 Cross Series Prag(CZ) 18.04.2010

Dieses Mal lief es leider nicht so gut. Im Training ist mir ein Ritzel beim Start gebrochen worauf ich das Hinterrad wechseln musste. Kurz vor dem Qualifikation lauf riss mir noch die Kette. Ich habe es dann gerade noch so geschafft an den Start zu kommen. Doch leider ist ein wenig Bauchweh  aufgrund der Vorfälle geblieben. Dadurch konnte nicht 100% am Start geben und so fehlte mir auf der Strecke der Speed obwohl ich relativ sauber unterwegs war. Somit schaffte ich nur Rang 22 von 64 qualifizierten Fahrern. Die Läufe waren schwierig weil es bis zum Schluss Überholmöglichkeiten gab. Im ersten Lauf konnte ich mich recht gut behaupten und kam eine Runde weiter!

Stefan Scherz

Im zweiten Lauf hatte ich kurz nach dem Start Problem flow zu bekommen was hier sehr wichtig war da kurz nach dem Start gleich Absätze aus Holz kamen. Ich war auf Rang vier und holte super auf so dass ich zwei Mann überholen konnte. Ich hatte richtig gut Speed und konnte super aufholen. Jedoch rutschte mir das Vorderrad bei einer Landung weg weil diese direkt in eine Kurve über ging. Zu allen übel passierte mir dasselbe mit meinem Hinterrad da ich ungebremst durch die Kurve wollte. Schon hatte ich Bodenkontakt und sicherte mir das vorzeitige aus. Leider gehört auch so etwas dazu. Am Ende Rang 28 von ca. 70 internationalen Startern! Nächstes Wochenende geht es noch Polen. Dort werde ich wieder mein bestes geben! Danke an meine Sponsoren, Freunden und Bekannten welche mir diesen Sport ermöglichen.


Euer Stefan




Racebericht von Sascha Vetsch - Round # 1 Mitteldeutscher 4Cross Cup 2010 Radebeul (11.04.2010)

Zweites Saisonrennen, das erste wichtige! Am vergangenen Wochenende fanden sich in Radebeul bei Dresden die 4Cross Sportler ein um den ersten Lauf zum diesjährigen MDC auszutragen. Im Normalfall ist es ja ein 4Cross Cup, doch in Radebeul wird traditionell ein Dualeliminator ausgefahren.....


Die Crew von der Zone- B in Radebeul hat kräftig an der Strecke gearbeitet und eine sehr anspruchsvolle, attraktive Strecke hingestellt. Herausstechend die neue Pro- Line mit einem 10m sowie 12m Double.....


Wir traten am Samstag in der früh die knapp 800km weite Reise an und waren etwa um die Mittagszeit vor Ort. Nur kurz darauf rollten wir auch schon das erste Mal die Strecke runter. Mein Freund Roger hatte im Training leider einen ziemlich üblen Abflug, worauf er die Nacht im örtlichen Krankenhaus verbringen durfte. Vorneweg, außer einigen Prellungen ist nichts passiert. Alle anderen froren sich auf dem Camping bei beinahe Gefriertemperaturen den Ar.... ab. Dennoch stand ich am Sonntag morgen voller Zuversicht auf und freute mich auf das Rennen, trotz durchregneter Nacht. Die Strecke zeigte sich unbeeindruckt vom Wasser und war super zu fahren.


Einigen Fahrern sah man die Anspannung förmlich an, jeder wollte zum Saisonauftakt sein bestes zeigen. So kam es dann auch das sich in der Qualirunde doch so einige Fahrer etwas zu sehr verkrampften und Fehler begingen, so auch ich. Ich erwischte die Ausfahrt der Drop- Kurve nicht sauber, verlor etwas Tempo auf die Pro-Line, wusste aber das ich dennoch springen muss wenn ich dabei sein will.......gesagt, getan, doch leider etwas kurz beim zweiten. Nur knapp hielt ich mich auf meinem Bike und schaffte es ins Ziel. Am Ende der Quali mit der 6. schnellsten Zeit unter 20 Startern. Ich war zufrieden......vor mir standen Nico Seidel (D/Team Ghost), Stepan Nowotny (CZE), Max Wrstala (D/Team Bergamont), Aiko Göhler(D/Liteville) und Petric Brückner (D/Fly-Zonenschein).


In der ersten Runde, dem 1/8-Finale der besten 16 traf ich auf Marko Runst. Ich setzte mich vom Start weg an die Spitze und fuhr einen sauberen Lauf bis ins Ziel. Im Viertelfinale der Top 8 traf ich dann auf Max Wrstala, der an diesem Tag enorm stark schien. Der Gesamtzweite des letzten Jahres setzte sich dann am Start auch vorne fest. Doch bereits in der dritten Kurve, einer Flachkurve rutsche er etwas zu weit raus und öffnete mir so die Türe. Ich nutze die Chance eiskalt und ging in Führung. Max war hinter mir zwar schneller, doch dank einer hervorragenden Leistung und durch meine Erfahrung schaffte ich es dennoch Max hinter mir zu lassen. Somit stand ich in den Top 4!!! Und mit mir dort Nico Seidel, Aiko Göhler und Team- Kolege Stefan Scherz, auf welchen ich im Halbfinale auch traf. Ich vermochte allerdings vom Start weg nicht ganz mit seinem Speed mitzuhalten und musste ihn somit ziehen lassen. Ich versuchte Kräfte zu sparen und mich auf den Kampf um Rang 3 einzustellen. Dort traf ich dann auf Nico Seidel. Mit Nico hatte ich bereits in der Vergangenheit so einige gute und faire Fights auf der Strecke......so auch dieses Mal. Nico erwischte den besseren Start, doch ich blieb an ihm dran. Dicht hintereinander über die Pro- Line, noch ein Angriff in der letzten Kurve, doch es reichte nicht. Ich musste mich mit dem undankbaren 4 Rang begnügen......Gewonnen wurde das Rennen von Stefan Scherz, vor Aiko Göhler.


Der Saisonstart zum MDC verlief sehr gut, ich bin mehr als zufrieden und freue mich nun auf den Start des SDC in knapp 2 Wochen in Aichwald. Ihr werdet auch von dort wieder einen Bericht lesen können.......




Erste Rennmeldung der neuen Saison von 4X - Teamfahrer Sascha Vetsch, BMX DSM in Goldach, 29.03.2010

Hallo zusammen.....
ich bin wieder aus Goldach (CH) zurück zu Hause. Das Rennen heute im Rahmen des 1. BMX Deutschschweizermeisterschaftslaufes 2010 stand im Zeichen der Vorbereitung, nicht nur für mich. So war es dann auch ein ziemlich starkes Feld in der Klasse der Cruiser 15+.......mit unter anderem den Schweizer 4X Kaderfahrern Sidney Gerber, Simon Waldburger oder Noel Niederberger. Und mit Lukas Jäger, Benni Kistner, Andre Graf und Maik Sonntag standen weitere starke Elite 4X Fahrer am Start. Insgesamt ein Feld mit 17 Fahrern......


Die drei Quali-Läufe beendete ich jeweils als zweiter hinter Sidney Gerber, im Halbfinale wurde ich hinter Benni Kistner und Andre Graf dritter. Alle Favoriten konnten sich ebenfalls souverän in den Final fahren.


Ich erwischte im Finale einen sehr guten Start, konnte mich an die zweite Stelle setzen in der ersten Kurve und war dicht an Lukas Jäger dran. In der dritten Kurve dann der Fehler von Jäger, er fuhr die Kurve zu weit außen an und ich drückte mich sofort innen durch.....Lukas musste dadurch leider zu Boden, was auch die Fahrer hinter mir etwas aufhielt. Somit konnte ich den ersten Sieg in der neuen Saison einfahren.


Die Saison fängt also optimal an, und wenn es nach mir geht kann es auch gerne so weiter gehen......


Lg Sascha




Trainingsbericht von Maximilian Bender

Unser Teamfahrer Maximilian Bender ist schon fleißig am Testen. Hier ein Bericht von Max:


Das Jahr läuft bis jetzt sehr gut. Viel Training aber auch much FUN. Ende Januar habe ich mir einen neuen Motocrosser zugelegt - Yamaha YZF 250 2009. Mit dem Bike versuche ich mein Training für die kommende Saison um einiges zu verbessern. Passend dazu musste ein größeres Auto her, in dem ich auch endlich mal auf einigen Rennen übernachten kann. Unterstützt werde ich dieses Jahr vom Zonenschein WorldCup Factory Team , welches mein Hauptsponsor ist www.zonenschein.de , Laufrad Racing Bikes www.laufrad.com , neu im Boot ist www.toxoholics.de mit FoxRacingShox Suspension und folgenden co. Sponsoren : www.brunox.ch , www.bikemarketing.com , www.sebamed.de , www.grofa.com , www.dirty-x-sports.de


Mein Hauptaugenmerk wird dieses Jahr auf den internationalen Rennen liegen , WorldCup Serie (IXS European Cup) , IXS German Downhill Cup und die ( Deutsche Meisterschaften Rittershausen)
Passend für die Worldcup Races habe ich letztes Wochenende in Italien / SanRemo / Finale Ligure mein neues Bike getestet. Zonenschein Zypher Prototyp 2011 V1.
Das Bike ist extra large, hat ein tieferes Tretlager , flacheren Lenkwinkel, breiteres Tretlager , 245mm Federweg und hat einiges an Gewicht abgespeckt ! . Meine Suspension für das Bike , Federgabel Fox40 und Dämpfer FoxDhx Rc4 kommen dieses Jahr aus dem Hause Toxohlics. www.toxohilcs.de.

Maximilian Bender

Max im neuen Outfit von FLY Racing


Zu dem Wetter in Italien, am ersten Tag waren es 12grad mit Sonnenschein, am zweiten Tag waren es -2 grad und 30cm Neuschnee in San Remo.Das hatten die Einwohner seit 5 Jahren nicht mehr erlebt, und machten Bilder vom Schnee am Strand. Somit haben wir uns entschieden jeden der weiteren 4 Tage nach Finale Ligure zu fahren, einem Dorf was 100km von San Remo entfernt liegt. Dort waren es wieder ca. 10 grad, Sonne und kein Schnee. Nach den 6 Tagen Trainingslager kann ich sagen, dass ich mein neues Bike erfolgreich testen konnte .Ich erhoffe mir damit, international sowie national erfolgreich an allen Races teilnehmen zu können.


Gruß MAX


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